Plötzlich rast Ihr Herz. Ihnen wird schwindelig. Die Atmung fällt schwer. Vielleicht haben Sie das Gefühl, die Kontrolle zu verlieren, verrückt zu werden oder sogar zu sterben.
Viele Menschen erleben ihre erste Panikattacke als zutiefst erschreckend. Häufig entsteht die Sorge, einen Herzinfarkt, Schlaganfall oder eine andere schwere körperliche Erkrankung zu haben. Nicht selten folgen Arztbesuche, Untersuchungen und die Hoffnung, eine körperliche Ursache zu finden.
Auch wenn eine Panikattacke sehr belastend ist: Sie ist nicht gefährlich.
Die Angst vor der nächsten Attacke kann jedoch dazu führen, dass das Leben zunehmend eingeschränkt wird.
Die Angst vor der Angst
Nach einer oder mehreren Panikattacken beginnt häufig ein belastender Kreislauf.
Viele Betroffene beobachten ihren Körper ständig und achten auf jedes Herzstolpern, jede Veränderung der Atmung oder jedes ungewohnte Körpergefühl.
Gedanken wie
- „Was passiert, wenn es wieder passiert?“
- „Was ist, wenn ich die Kontrolle verliere?“
- „Was ist, wenn mir niemand helfen kann?“
- „Was, wenn ich mich blamiere?“
werden zu ständigen Begleitern.
Oft werden bestimmte Situationen vermieden: Autofahren, Einkaufen, öffentliche Verkehrsmittel, Menschenmengen oder Orte, an denen man sich nicht sicher fühlt.
Die Welt wird kleiner – nicht wegen der Angst selbst, sondern wegen der Angst vor der Angst.
Angst hat viele Gesichter
Nicht jeder Mensch erlebt Panikattacken.
Manche leiden unter einer dauerhaften inneren Anspannung. Andere werden von ständigen Sorgen und Grübeleien begleitet oder fühlen sich dauerhaft angespannt und erschöpft.
Angst kann sich beispielsweise zeigen durch:
- ständige Sorgen und Gedankenkreisen
- innere Unruhe und Anspannung
- Schlafstörungen
- Konzentrationsprobleme
- Vermeidungsverhalten
- Unsicherheit in sozialen Situationen
- körperliche Beschwerden wie Herzklopfen, Schwindel oder Magenprobleme
Für viele Betroffene wird Angst irgendwann zu einem ständigen Begleiter, der Lebensfreude, Spontaneität und Lebensqualität einschränkt.
Warum verschwindet die Angst nicht einfach wieder?
Viele Menschen versuchen zunächst, ihre Angst mit Willenskraft zu überwinden oder sie zu ignorieren.
Andere vermeiden belastende Situationen, um sich sicherer zu fühlen.
Kurzfristig kann das Erleichterung verschaffen. Langfristig lernt das Gehirn jedoch häufig:
„Diese Situation ist gefährlich.“
Dadurch wird die Angst ungewollt verstärkt und aufrechterhalten.
Aus einem einzelnen Erlebnis kann so ein Kreislauf aus Angst, Vermeidung und zunehmender Unsicherheit entstehen.
Wie Psychotherapie helfen kann
Angst ist keine Schwäche und kein persönliches Versagen. Sie ist eine natürliche Reaktion unseres Gehirns und unseres Nervensystems.
In der Therapie geht es darum,
- die individuellen Auslöser und Hintergründe zu verstehen,
- belastende Denk- und Verhaltensmuster zu erkennen,
- den Kreislauf aus Angst und Vermeidung zu durchbrechen,
- wieder Vertrauen in den eigenen Körper und die eigenen Fähigkeiten zu entwickeln,
- und Schritt für Schritt mehr Freiheit und Lebensqualität zurückzugewinnen.
Dabei stehen Ihre persönliche Geschichte und Ihre individuellen Bedürfnisse im Mittelpunkt.
EMDR bei Angst und Panik
EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) ist eine wissenschaftlich fundierte Methode, die ursprünglich für die Behandlung von Traumafolgestörungen entwickelt wurde.
Heute wird EMDR auch erfolgreich bei Angststörungen und Panik eingesetzt.
Häufig gibt es belastende Erfahrungen oder unbewusste Lernerfahrungen, die dazu beitragen, dass das Nervensystem dauerhaft in Alarmbereitschaft bleibt.
EMDR unterstützt dabei, solche Erfahrungen neu zu verarbeiten und die damit verbundenen emotionalen Belastungen zu reduzieren.
Viele Menschen erleben dadurch mehr innere Sicherheit, Stabilität und Vertrauen in sich selbst.
Mein Ansatz
In meiner Praxis erwartet Sie ein geschützter Raum, in dem Sie offen über Ihre Ängste, Sorgen und Belastungen sprechen können.
Als Heilpraktikerin für Psychotherapie, kognitive Verhaltenstherapeutin und EMDR-Therapeutin begleite ich Menschen empathisch, wertschätzend und professionell auf ihrem Weg zurück zu mehr innerer Ruhe, Sicherheit und Lebensqualität.
Mir ist wichtig, dass Sie sich verstanden, ernst genommen und gut aufgehoben fühlen.
Gemeinsam entwickeln wir Wege, wie Sie wieder mehr Vertrauen in sich selbst gewinnen und Ihr Leben nicht länger von Angst bestimmen lassen.
Der erste Schritt
Auch wenn es sich im Moment vielleicht nicht so anfühlt: Veränderung ist möglich.
Sie müssen Angst und Panik nicht alleine bewältigen.
Gerne begleite ich Sie dabei, Ihre Ängste besser zu verstehen, neue Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln und Schritt für Schritt wieder mehr Freiheit und Lebensqualität zu gewinnen.
Lassen Sie uns in einem Erstgespräch darüber sprechen. Ich freue mich darauf, Sie kennenzulernen.