„Noch ein Dankbarkeits-Tagebuch? Muss das sein?“

Margit E. Flierl • 2. November 2025

„Noch ein Dankbarkeits-Tagebuch? Muss das sein?“

Warum Dankbarkeit allein nicht immer hilft – und Balance oft der bessere Weg ist


Ich empfehle vielen meiner Klient:innen, ihre Gedanken aufzuschreiben – aber nicht immer in Form eines klassischen Dankbarkeits-Tagebuchs.


Denn so hilfreich Dankbarkeit auch ist, sie kann manchmal Druck erzeugen:
„Ich muss doch dankbar sein!“ – selbst an Tagen, die einfach schwer sind.

Wenn wir aber nur das Positive festhalten, übersehen wir oft, was uns wirklich beschäftigt.
Und genau dort – in diesen ehrlichen Momenten – steckt meist die größte Chance für Wachstum.


Darum arbeite ich lieber mit dem Balance-Tagebuch:
Hier darf alles Platz haben – Freude und Frust, Erfolg und Zweifel, Licht und Schatten.
So entsteht kein künstlicher Optimismus, sondern echte innere Ausgeglichenheit.


Schreibe also ruhig auf, wofür Du dankbar bist.
Aber vergiss nicht, auch Deine Herausforderungen zu würdigen – sie sind Teil Deines Weges.


Wenn Du lernen möchtest, wie du mit einfachen Reflexionsübungen mehr emotionale Balance in Deinen Alltag bringst, begleite ich Dich gern dabei.


Links: kognitive Verhaltenstherapie, Coaching, Persönlichkeitsentwicklung