"Nicht die Dinge an sich erschüttern die Menschen,
sondern ihre Sicht von den Dingen."
- Epiktet
Heilpraktikerin für Psychotherapie
REVT kognitive Verhaltenstherapeutin | EMDR Trauma Therapeutin
psychologische Beratung | Coaching
FESTNETZ: 0911 6507 5943 | WA/MOBIL: 0176 7672 5936
Menschen werden von Kindheit an durch Eltern, Familie, Umfeld und später durch eigene Erfahrungen geprägt.
Dabei entstehen Leitsätze und Überzeugungen (Glaubenssätze), die früher hilfreich, manchmal sogar überlebenswichtig, waren.
Im Erwachsenenleben passen manche dieser Glaubenssätze nicht mehr zur aktuellen Situation. Statt zu helfen, erzeugen sie Druck, verstärken Ängste oder führen dazu, dass Menschen nicht das Leben führen, das sie heute führen möchten.
Die Kognitive Verhaltenstherapie (KVT) hilft dabei, solche Glaubenssätze zu erkennen, ihre heutige Nützlichkeit zu überprüfen und sie so umzustrukturieren, dass sie Ihr Leben nicht mehr einschränken, sondern unterstützen.
Diese Glaubenssätze betrachtet die KVT als irrational, also unerfüllbar. Sie sorgen dafür, dass Menschen immer wieder in denselben Situationen mit denselben unerwünschten Ergebnissen landen.
Das Leben in der Dauerschleife.
"Nicht die Dinge an sich erschüttern die Menschen,
sondern ihre Sicht von den Dingen."
- Epiktet
Glaubenssätze beeinflussen, wie Sie sich selbst, andere Menschen und die Herausforderungen des Lebens bewerten. Die gleiche Situation kann völlig unterschiedlich erlebt werden – je nachdem, welche Glaubenssätze wir auf sie anwenden.
Verändern sich die Glaubenssätze, verändern sich auch Gefühle, Verhalten und Entscheidungen. Dadurch entstehen neue Möglichkeiten und andere Ergebnisse – vom Müssen ins Wollen:
Während der Therapie erlernen Sie Methoden, weitere Glaubenssätze selbst zu erkennen, zu hinterfragen und bei Bedarf zu verändern.
Die Kognitive Verhaltenstherapie gehört zu den wissenschaftlich gründlich untersuchten und anerkannten psychotherapeutischen Verfahren. Sie hat sich insbesondere bei folgenden psychischen Erkrankungen und Belastungen bewährt:
REVT ist eine dauerhaft wirksame Methode, die noch dazu Spaß macht!
Sprechen Sie mich an. Tel/WA 0176 7672 5936 oder Kontaktformular.
Zusätzliche Infos zu den Anwendungsmöglichkeiten und Fallbeispiele finden sie im Blog (Stichwort: Verhaltenstherapie)
Die kognitive Verhaltenstherapie (KVT) ist ein wissenschaftlich anerkanntes Verfahren der Psychotherapie.
Sie geht davon aus, dass Gedanken, Gefühle und Verhalten eng zusammenhängen. Ziel ist es, belastende Denk- und Verhaltensmuster zu erkennen, zu hinterfragen und so zu verändern, dass sie das heutige Leben unterstützen statt einschränken.
Ein Schwerpunkt der KVT liegt dabei auf der Arbeit mit Glaubenssätzen / Überzeugungen, die unser Denken, Fühlen und Handeln beeinflussen.
Kognitive Verhaltenstherapie gehört zu den wissenschaftlich anerkannten Psychotherapieverfahren. Ihre Wirksamkeit ist unter anderem bei Depressionen, Burnout, Angststörungen, Panikstörungen und Zwängen nachgewiesen.
Die Methoden der REVT eignen sich ebenso für Coaching-Themen wie Perfektionismus, Selbstkritik, Leistungsdruck, Konflikte oder wiederkehrende Denk- und Verhaltensmuster.
Das kommt auf die jeweilige Themenstellung an. Allerdings ist mit den modernen Therapieverfahren die Dauer deutlich abgekürzt.
Ich höre ganz oft von Patienten am Ende der Therapie: Wie, so schnell jetzt?
Einen genauen Zeitraum kann ich nicht nennen, aber die Erfahrung zeigt: es geht erfreulich schnell.
Ja.
Kognitive Verhaltenstherapie gehört zu den wissenschaftlich anerkannten Verfahren der Psychotherapie und wird in nationalen und internationalen Behandlungsleitlinien empfohlen.
Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten einer Verhaltenstherapie. Die Kostenübernahme ist jedoch an bestimmte Voraussetzungen gebunden.
Ob eine private Kranken- oder Zusatzversicherung die Kosten übernimmt, hängt vom jeweiligen Vertrag ab.
Als Heilpraktikerin für Psychotherapie rechne ich nicht mit den gesetzlichen Krankenkassen ab.
Informationen zu meinem Honorar und möglichen Erstattungen durch private Kranken- oder Zusatzversicherungen finden Sie auf der Kostenseite.
REVT steht für Rational-Emotive Verhaltenstherapie und wurde von Albert Ellis, einem der Begründer der kognitiven Verhaltenstherapie, entwickelt. Sie ist sowohl gesprächs- als auch verhaltensorientiert.
REVT geht davon aus, dass nicht äußere Situationen unsere Gefühle und Handlungen bestimmen, sondern die Bewertungen und Überzeugungen, die wir darüber haben. Im Fokus stehen insbesondere Glaubenssätzen (MUSS-Forderungen) und pauschale (Selbst-)abwertung.
Der Leitgedanke ist: „Verwechsle nicht die Dinge mit Deinen Vorstellungen!“
Ziel ist nicht, positiver zu denken, sondern Klienten dabei zu helfen, irrationale Denkmuster zu erkennen und in rationale, lösungsorientierte Alternativen umzuwandeln (Hilfe zur Selbsthilfe).
In der REVT geht es um Akzeptanz und einen Perspektivenwechsel.
REVT führt vom Müssen ins Wollen, von ungesunden/irrationalen Glaubenssätzen hin zu gesunden/rationalen Überzeugungen.
Die kognitive Verhaltenstherapie geht davon aus, dass sich Gedanken, Gefühle und Verhalten gegenseitig beeinflussen.
Die gleiche Situation kann von verschiedenen Menschen völlig unterschiedlich erlebt werden. Nicht weil die Situation anders ist, sondern weil sie unterschiedlich bewertet wird.
Diese Bewertungen laufen unbewusst und automatisch ab und bleiben deshalb meist unbemerkt. Genau hier setzt die Kognitive Verhaltenstherapie an.
Nach dem Erstgespräch und einer ausführlichen Anamnese sind die Schwerpunkte der Therapie:
• die Bewusstmachung von Kognitionen (= die psychischen Prozesse und Strukturen des Menschen, also Gedanken, Meinungen, Einstellungen, Urteile, Wünsche und Absichten)
• die Überprüfung von Kognitionen und Schlussfolgerungen auf Ihre Angemessenheit
• die Korrektur von irrationalen / ungesunden Einstellungen und
• der Transfer der korrigierten - nun gesunden/nützlichen - Einstellungen ins konkrete Verhalten
Neben den Glaubenssätzen/Mussforderungen ("ich muss perfekt sein", "ich darf nicht schwach sein") betrachtet die kognitive Verhaltenstherapie auch die Frustrationsgrenzen („ich bin ungeduldig“, „ich kann nicht warten“, „das muss jetzt und sofort sein“) Katastrophisierungen („wenn ich diese XYZ nicht bekomme/erreiche, bricht alles zusammen“) und vor allem die pauschalen Abwertungen: von sich selbst, von anderen, der Welt/Lebensumstände. Für die pauschalen Abwertungen von sich selbst fordert die REVT radikale Selbstakzeptanz.
Jeder einzelne Mensch ist wertvoll – unabhängig von Leistung, Erfolg, Fehlern oder Versagen.
Was sehen Sie, wenn Sie in den Spiegel schauen?
Radikale Selbstakzeptanz bedeutet, sich so zu akzeptieren, wie man ist: mit allen Ecken und Kanten, Stärken und Schwächen, Licht- und Schattenseiten.
Radikale Selbstakzeptanz bedeutet weder passives Hinnehmen noch eine fatalistische Haltung.
Sie bildet vielmehr das solide Fundament, um einzelne Facetten der eigenen Persönlichkeit zu betrachten, zu hinterfragen und bei Bedarf zu verändern.
Glaubenssätze sind feste Überzeugungen oder Bewertungen, mit denen wir Ereignisse, Situationen und Menschen für uns interpretieren.
Sie entstehen durch Erziehung und persönliche Erfahrungen und beeinflussen, wie wir Situationen bewerten und entsprechend fühlen und handeln.
Viele Glaubenssätze sind in allen Lebenslagen nützlich. Andere waren es vielleicht früher, passen aber heute nicht mehr zur aktuellen Lebenssituation.
Nein.
Alle Menschen haben eine Vielzahl von Glaubenssätzen, die unseren Alltag und das Zusammenleben als Gesellschaft überhaupt erst ermöglichen.
Das Ziel der Kognitiven Verhaltenstherapie besteht nicht darin, möglichst viele Glaubenssätze zu verändern, sondern ungesunde/irrationale (und damit hinderliche/blockierende) Glaubenssätze zu identifizieren und in gesunde/rationale Glaubenssätze zu verändern.
In der Verhaltenstherapie bedeutet Disputation das aktive Hinterfragen und teils konfrontative Infragestellung von selbstschädigenden, irrationalen Denkmustern. Sie zielt darauf ab, diese starren Überzeugungen zu überprüfen und durch logischere, lebensbejahendere Glaubenssätze zu ersetzen. In der REVT verläuft die Disputation nach logischen, empirischen und pragmatischen Gesichtspunkten, oft auch mit einer Prise Humor.
Viele Menschen setzen sich selbst unter Druck durch Glaubenssätze wie:
„Ich muss alles perfekt machen.“ = irrational, da unerreichbar
Die REVT betrachtet solche Muss-Forderungen als Ursache von unnötigem Leidensdruck.
„Vom Müssen ins Wollen“ bedeutet nicht, Ziele aufzugeben oder Ansprüche zu senken. Es bedeutet, starre Forderungen durch realistischere und flexiblere Überzeugungen zu ersetzen.
Aus „Ich muss alles perfekt machen“ wird ganz oft:
„Ich arbeite professionell. Mein Arbeitsergebnis sagt nichts über meinen Wert als Mensch aus.“
= rational und nützlich, da erreichbar. Zusätzlich wird die Arbeitsqualität erfolgreich vom Selbstwert abgekoppelt.
Mögliche "Nebenwirkungen" können sein:
• Sie stehen stärker zu sich selbst.
• Beziehungen verändern sich.
• Sie setzen Grenzen und achten auf deren Einhaltung.
• Sie sagen an passender Stelle Nein.
• Sie delegieren Aufgaben und Verantwortung.
• Sie lassen Verantwortung dort, wo sie hingehört.
• Sie gestalten, statt hinzunehmen.
• Sie akzeptieren sich so, wie sie sind – mit allen Ecken und Kanten, Stärken und Schwächen.
Die Kognitive Verhaltenstherapie beschäftigt sich mit aktuellen Denk- und Verhaltensmustern sowie den zugrunde liegenden Glaubenssätzen. Ziel ist es, nützliche und realistische Glaubenssätze zu entwickeln, mit denen Menschen ihr Leben aktiv gestalten können.
EMDR wurde ursprünglich zur Behandlung von PTBS und Traumafolgestörungen entwickelt. Im Mittelpunkt stehen belastende Erfahrungen, die bis heute nachwirken und nicht zur Vergangenheit werden. Ziel ist es, diese Erlebnisse zu verarbeiten.
Beide Verfahren verfolgen unterschiedliche Ansätze und können sich sinnvoll ergänzen. In meiner Praxis werden KVT und EMDR deshalb – je nach Fragestellung – sowohl einzeln als auch kombiniert eingesetzt.
Die Gesprächstherapie nach Carl Rogers basiert auf aktivem Zuhören, Verstehen und dem Spiegeln des Gesagten. Durch diesen Prozess können neue Erkenntnisse entstehen und Veränderungen möglich werden.
Gesprächstherapie eignet sich insbesondere in Situationen wie Lebenskrisen, Trauer- und Verlusterfahrungen sowie anderen schwierigen Lebenssituationen.
Die Kognitive Verhaltenstherapie verfolgt einen anderen Ansatz. Sie beschäftigt sich gezielt mit Gedanken, Bewertungen, Glaubenssätzen und Verhaltensmustern. Ziel ist es, belastende Überzeugungen zu erkennen, zu hinterfragen und in nützlichere Alternativen umzustrukturieren.
Für Depressionen, Burnout, Angststörungen, Panikstörungen und Zwänge ist die Wirksamkeit der Kognitiven Verhaltenstherapie wissenschaftlich nachgewiesen.
Die Rational-Emotive Verhaltenstherapie (REVT) nach Albert Ellis hat mich bereits während meiner Ausbildung als wirksame Therapiemethode für bestimmte Themen überzeugt.
Im Mittelpunkt stehen Muss-Forderungen und pauschale Selbstabwertungen. Diese werden identifiziert, aktiv disputiert und schließlich durch den Patienten selbst in Überzeugungen umstrukturiert, die ihn im Leben weiterbringen.
Der besondere Nutzen der REVT liegt aus meiner Sicht in der Disputation, der aktiven Auseinandersetzung mit den Glaubenssätzen, dem aktiven Hinterfragen. Es ist ein sehr dynamischer Prozess, der Spaß macht: nicht nur mir - sondern auch den Patienten.
Vielleicht ist das die Besonderheit der REVT für mich: Pragmatismus und Humor – an der richtigen Stelle – sind in der REVT ausdrücklicher Bestandteil der Disputation.
Der Nebeneffekt Hilfe zur Selbsthilfe spricht mich ebenfalls an. Ziel ist nicht nur die Arbeit an aktuellen Glaubenssätzen. Menschen die zu mir kommen lernen im Verlauf der Therapie, weitere Glaubenssätze selbst zu erkennen, zu hinterfragen und zu verändern.
Meine Praxis befindet sich im Nürnberger Süden (Reichelsdorfer Keller) und ist mit der S-Bahn Linie 2 sehr gut erreichbar. Ich begleite Menschen aus Nürnberg, Schwabach, Wendelstein, Roth und der gesamten Metropolregion Nürnberg. Termine sind nach Absprache auch online per Video möglich. Tel/WA 0176 7672 5936 oder
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