Psychosomatik – Wenn die Seele durch den Körper spricht
Die Bezeichnung psychosomatische Störungen (korrekt: somatoforme Störungen) bezieht sich auf körperliche Symptome, für die keine organische Ursache gefunden werden kann.

Die häufigsten Beschwerden sind
- Magenverstimmung/Gastritis
- Verstopfung/Durchfall
- Kopfschmerzen bis hin zur Migräne
- Angst, Schwindel, Panik,
- Rückenschmerzen
- Schlechter Schlaf
Die Beschwerden gehen einher mit unangemessenen oder andauernden Gedanken bezüglich der möglichen Erkrankung, stark ausgeprägten Ängsten auf eine (befürchtet) schreckliche Diagnose, der Aufklärung wird überdurchschnittlich viel Zeit und Energie gewidmet. Als Nebeneffekt werden Kapazitäten im Gesundheitssystem gebunden, die fehlenden Diagnosen erhöhen den Frust und Stress bei Patienten wie Gesundheitsversorgern. Betroffene fühlen sich (fast) wie Hypochonder und werden vom sozialen Umfeld manchmal als Simulanten eingestuft.
„Manchmal spürt man den Körper deutlicher als das seelische Leid“
Psychosomatische Therapien beinhalten vor allem kognitive Verhaltenstherapie (KVT), gleichzeitig wird mit Biographie Arbeit, Entspannungsmethoden, Stressmanagement Strategien und – je nach Sachlage – auch mit EMDR Therapie oder Hypnosetherapie gearbeitet. Körperliche, psychologische, biografische und soziale Faktoren werden berücksichtigt und einbezogen.
Die kognitive Verhaltenstherapie geht von einem engen Zusammenhang zwischen Körper-Geist und Seele aus, die sich gegenseitig bedingen.
Therapie hilft auch bei psychosomatischen Erkrankungen. Es gibt keinen Grund, auf ein gesundes Leben zu verzichten.
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